Die Briefe Schreiberin - Virginia Evans

23.10.2025

(Werbung / Rezensionsexemplar)

Sybil van Antwerp ist 73 Jahre alt, adoptiert und schreibt täglich Briefe.

Schon in ihrem Berufsleben als Juristin, war das Schreiben ihr täglicher Begleiter.

Sie schreibt Briefe an die Familie, Freunde, Wegbegleiter, Schriftsteller, Prominente, Service-Mitarbeiter - einfach an jeden der ihr gerade in den Sinn kommt.

Sybil tut dies schon ihr ganzes Leben lang.

Die Briefe sind voller Erzählungen über ihr Leben, über ihre Sorgen und Ängste sowie über Dinge und Vorkommnisse die in ihrem Leben passieren.

Sybil ist geschieden von Daan und hat mit ihm drei Kinder Fiona, Bruce und Gilbert. Außerdem gibt es da noch ihren Adoptivbruder Felix und dessen Lebensgefährten und ihren ehemaligen Arbeitskollegen James und dessen Sohn Harry.

Aber Sybil ist krank. Sie verliert ihr Augenlicht und das macht ihr Angst, denn dann kann sie keine Briefe mehr schreiben und lesen geht dann auch nicht mehr.

Und Sybil schreibt einen Brief - den sie nie abschickt.

Das Buch hat mich auf eine wundervolle Weise berührt.

Die Protagonistin ist einfach zauberhaft und schreibt jedem. Sie teilt ihre Meinung und ihre Ängste mit.

Die Geschichte ist eine Reise durch unzählige Mails und Briefe - also wortwörtlich besteht das Buch aus einer Aneinanderreihung von Briefen.

Ich möchte nicht zu viel verraten, denn das Buch gehört zu einem meiner Highlights dieses Jahr.

Mehr als einmal hab ich mit Sybil gelitten, geweint, aber auch gelacht, wenn sie mal wieder mit ihrem trockenen Humor um die Ecke kam.

Und der besondere Brief, den sie nie verschickt, hat nochmal eine ganz eigene Art der Geschichte.

Hier gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung für eine andere Art von Geschichte, die am Anfang außergewöhnlich ist, aber doch soviel Herz und Zuversicht gibt und dass es doch immer jemand gibt, dem du deine Geschichte erzählen kannst.

Vielen Dank an @team.bloggerportal für dieses tolle Buch und an @virginia.l.evans die mich so berührt hat mit dieser Geschichte.